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Hej, ich studiere gerade Medien- und Kommunikationsmanagement und mache bald meinen Masterabschluss. Später will ich entweder Richtung Journalismus oder Unternehmenskommunikation. In meinem Blog geht es um alles was mich interessiert und vielleicht auch euch

Alter: 29
 



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Kann man auch über-emanzipiert sein?

Vor kurzem hat mir einer meiner Dozenten den offenen Brief des Journalistinnenbundes an Herrn Prof. Dr. Leif (Projektgruppe Mainzer Medien Disput) gezeigt. In diesem Brief echauffieren sich die Journalistinnen darüber, dass bei einigen Diskussionen kaum oder gar keine Journalistinnen vertreten waren. Ich kann solche Beschuldigungen nicht nachvollziehen, habe den Brief aber auch schnell wieder vergessen. Heute habe ich einen Artikel gelesen, diesmal aus Großbritannien, erschienen in „The Guardian“. Laut einer Studie werden 78% Artikel auf den Titelseiten von Männern verfasst und in 84% der Artikel wird auch noch über Männer geschrieben. Auch hier regen sich einige Expertinnen darüber auf, was dies für ein Bild auf die Frauen wirft. Ich bin nun mal selbst eine Frau und möchte natürlich nicht, dass das Frauenbild negativ ist. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Artikel, die sich über die angebliche Benachteiligung der Frauen aufregen, ein viel schlechteres Frauenbild ergeben, als die Dinge über die sie sich echauffieren. Mal ganz ehrlich, wem wäre denn aufgefallen, dass 78% der Artikel von Männern geschrieben werden? Also mir sicher nicht. Jetzt sehe ich aber lauter nörgelnde Frauen vor mir, die jedes Klischee einer Zicke voll bestätigen. Was ist denn das für ein Frauenbild? Wollen wir wirklich solche Frauen in den Führungsetagen oder in sachlichen Diskussionsrunden? Ich will auch keine Frauenquote. Ich strenge mich in meinem Studium wirklich an. Den Job, den ich später habe, möchte ich dann auch aufgrund meiner Leistungen bekommen und nicht weil ich nun mal eine Frau bin. Nachher gelte ich noch als Quotenfrau und niemand glaubt mir, dass ich den Job auch ohne Quote bekommen habe. Nicht mal ich werde wissen, ob ich den Job nur wegen der Quote habe. Können diese Frauen ihre Energie nicht in ihren Beruf stecken statt zu meckern? Dann wären sie vielleicht in der Chefetage, bei Diskussionsrunden oder auf den Titelblättern und zwar wegen ihrer Leistung und nicht weil sie rumzicken. Ich weiß, ich habe jetzt auch das Klischee der nörgelnden Frau bestätigt, aber ich musste es einfach mal loswerden :D
19.10.12 19:54


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Wieso gibt es in jeder Fernsehserie einen Weiberheld?

Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Charaktere in Fernsehserien immer gleich sind. In fast jeder Serie gibt es einen Weiberheld. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein Krimi ist, eine Sitcom oder eine Soap. Two and a half men ist eine Show über einen Frauenheld und seinen Bruder, in NCIS ist es Tony der hinter allem her ist was einen Rock trägt, bei Friends war es Joey, der dafür gesorgt hat, den Sex in die Serie zu bringen, bei Cold Case ist Scotty Valens durch hübsche Frauen von den Mordfällen abgelenkt und bei meiner Lieblingsserie How I met your mother bekommt Barney nicht genug von dem schönen Geschlecht und sorgt damit für viele lustige Sprüche.

Ihr wisst sicher, dass ich ewig so weiter machen könnte. Aber wieso verkauft sich der Frauenheld so gut, dass jeder Serienmacher denkt er braucht einen? Erhöhen sie die Einschaltquoten bei den Männern, die hoffen sich einen coolen Anmachspruch abzuschauen oder doch eher bei den Frauen? Wer liebt die Frauenhelden mehr? Ich gestehe ich fühle mich von allen vorhergenannten Männern durchaus angezogen, mal abgesehen von Charly Harper aus Two and a half men, aber das auch nur auf Grund des Alters. Den 25-jährigen Charly hätte ich sicher auch nicht von der Bettkante gestoßen

Fühlt man sich von den Frauenhelden angezogen weil sie nun mal Frauenhelden sind oder hat es andere Gründe? So cool die Jungs mit ihrer Art ja sind, wir sehen in der Serie auch die Frauen die sich von ihnen abschleppen lassen. Und mal ehrlich keine Frau will morgens aufwachen und anstatt dem heißen Typen der letzten Nacht nur einen Zettel finden. Vielleicht ist es aber auch nur, weil wir in der Serie wissen, dass es ein Frauenheld ist. Uns würde der Fehler nicht passieren. In der Serie kennen wir die Charaktere, wir würden wissen, dass Barney uns am nächsten Morgen mit einer fadenscheinigen Geschichte abspeist, die noch unglaublicher ist als die, mit der er uns ins Bett gekriegt hat. Wir würden nicht hoffen, dass Joey aus Friends uns noch anruft, denn wir wissen er ruft nie an. Ist es das Wissen, dass es solche Jungs auch in echt gibt und Frauen die genauso doof sind wie wir, weil sie auch schon mal auf so einen reingefallen sind? Oder ist es das Wunschdenken einer jeden Frau, den Mann zu ändern, weil man selber etwas Besonderes ist, bei der alles anders wird? Das Problem ist ja, bei einem Frauenheld ist man nichts Besonderes, da gab es schon so viele vorher, dass der Typ doch so überwältigt ist, von allen seinen Verflossenen, dass er gar keinen Blick mehr für so was hat. Vielleicht ist auch der Grund, dass wir ihre Sprüche lustig finden und uns einreden im echten Leben fallen wir auf so einen nicht rein. Ich persönlich hoffe ja insgeheim einmal die Frau zu sein, die einen Frauenhelden bändigt, weil ich so unglaublich im Bett war Auch wenn natürlich völlig klar ist, dass das Wunschdenken ist.
18.10.12 21:27





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